kleben oder klicken?

Der Unterschied zwischen Korkparkett und Korkfertigparkett

Wer sich für Fußböden aus Kork interessiert, trifft im Handel auf zwei unterschiedliche technische Ausführungen von Korkböden. Der Deutsche Kork-Verband hat dafür die beiden Begriffe Korkparkett und Korkfertigparkett geprägt.

Korkparkett

Korkparkett

Korkparkett steht für handliche, elastische Platten aus Vollkork, die mit dem Untergrund vollflächig verklebt werden und deshalb auch Klebekork oder Korkfliesen genannt werden. Korkparkett hat eine Materialstärke von 4-8mm und wird erst nach der Verlegung versiegelt.

Korkfertigparkett

Korkfertigparkett

Als Korkfertigparkett werden stabile, mehrschichtige Verbund-Elemente bezeichnet, die aus einer Holzfaser-Trägerplatte und einer Auflage aus dekorativem Kork bestehen. Diese Elemente werden „schwimmend“ verlegt und sind meist wohnfertig versiegelt. Wegen der leimlosen Verbindung wird Korkfertigparkett auch Korklaminat oder vereinfacht "Klick-Kork" genannt.

Welche Ausführung ist besser?

Auf die Unterschiede einer "schwimmenden" Verlegung und einer vollflächigen Verklebung von Bodenbelägen gehe ich in dem Beitrag "Warum besser verkleben?" sehr genau ein.

Als Bodenleger-Profi empfehle ich Ihnen die vollflächige Verklebung. Neben den funktionellen Vorteilen eröffnet sich damit auch die gesamte Vielfalt von Korkparkett in allen Formen und Farben.

Ist jedoch eine schwimmende Verlegung gewünscht oder aus technischen Gründen geboten, kann ich Ihnen selbstverständlich auch Korkfertigparkett in großer Auswahl anbieten.


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